Philosophie

„Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“ Kurt Marti

Das Zitat von Kurt Marti ist für mich nicht nur ein schlauer Satz, der sich einfach gut anhört, sondern ein Zitat, das meine Lebenseinstellung und meinen Werdegang sehr schön auf den Punkt bringt. Ich frag mich nicht wozu und warum, sondern warum nicht und ich bin stets bereit, die Extrameile zu gehen und wenn nötig einen Umweg zu nehmen.

Meine Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie ganzheitlich, fundiert, vielfältig und transparent ist.

Ganzheitlich: Das Ganze ist mehr als seine Teile. Der Mensch ist komplex und in einem nicht weniger komplexen Gefüge eingebunden. Will man einen Menschen oder eine Organisation angemessen korrekt erfassen und verstehen, kann man nie einen einzelnen Aspekt isoliert analysieren. Es braucht eine ganzheitliche Betrachtungsweise.

Fundiert: Eine qualitativ hochstehende, verlässliche und nutzstiftende Beratungsdienstleistung setzt fundierte Aus- und Weiterbildung, einschlägige Erfahrung sowie eine gewissenhafte und professionelle Arbeitsweise voraus. 

Vielfältig: So komplex wie der Mensch, so vielfältig sind auch seine Bedürfnisse und Erwartungen. Um unterschiedlichen Ansprüchen von Menschen und Organisationen gerecht zu werden, braucht es unterschiedliche Ansätze, Methoden und Sichtweisen sowie Offenheit, Respekt und Flexibilität. Für jedes Schloss (Problem, Herausforderung, Fragestellung) braucht es einen passenden Schlüssel oder Code (Lösungsansatz, Instrument, Verfahren, Herangehensweise).

Transparent: In der Beratung von Menschen und Organisationen sollten sich Arbeitsweise, -methode und -instrumente wie auch Interaktion und Kommunikation durch Transparenz auszeichnen. Im Privaten wie auch im Beruflichen ist Transparenz eine Grundvoraussetzung für langfristige und auf Vertrauen basierende Beziehungen. Transparenz bedeutet auch Verlässlichkeit und Ehrlichkeit. Es braucht sowohl Wohlwollen und Optimismus wie auch aufrichtige, klare und direkte Rückmeldungen. Es ist niemandem geholfen, wenn nicht auch oder eben gerade unbequeme und schwierige Themen angesprochen und angegangen werden.

In meiner beruflichen Tätigkeit ist es mir zudem ein grosses Anliegen, einen wertschöpfenden Beitrag sowohl für Arbeitnehmende wie auch für Arbeitgebende zu leisten. Auch wenn der Begriff „Humankapital“ für manche eher negativ besetzt sein mag, verwende ich diesen Begriff und assoziiere ihn mit positiven Aspekten. Unter Humankapital Management verstehe ich nicht nur das Orchestrieren des Humankapitals einer Organisation. Es geht nicht nur darum, dass Unternehmungen möglichst die „besten“ Mitarbeitenden haben, sondern auch darum, dass wir unser eigenes Humankapital und somit unsere Fähigkeiten und Talente optimal nutzen, pflegen und weiterentwickeln. Im Zeitalter des lebenslangen und auch digitalen Lernens haben wir immer wieder die Gelegenheit, aber auch schon fast die Pflicht, uns neu auszurichten und weiterzuentwickeln.

Wir alle streben nach Selbstbestimmung und wir gestalten unsere (Um-)Welt aktiv mit. Dabei sind wir aber auch abhängig von Beziehungen, Lebenssituationen und äusseren Gegebenheiten. Wir versuchen im jeweiligen Moment das subjektiv Beste zu machen, auch wenn das von aussen betrachtet nicht immer so scheint oder widersprüchlich wirkt. Wir haben aber auch jederzeit die Möglichkeit, eigenverantwortlich das „Beste“ neu zu definieren.